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DTSTART:20261008T155000Z
DTEND:20261008T172000Z
DESCRIPTION:In diesem Workshop gehe ich den Fragen nach: Wie können Lehren
 de ihre Lernenden (Studierende\, Schüler:innen) durch niederschwellige Au
 fgaben und Experimente dazu anregen oder anleiten\, von der Fläche zu ein
 em räumlichen\, plastischen Gestalten zu gelangen – z.B. mit einem allt
 äglich verfügbaren Medium wie Papier (Druckerpapier\, Zettelblöcken)? W
 ie können (angehende) Lehrende ihr eigenes künstlerisches\, praktisches 
 Know-How für solche kunstdidaktischen Überlegungen fruchtbar machen – 
 z.B. um mediale Möglichkeiten und grundlegende Prinzipien räumlichen\, p
 lastischen Gestaltens für Lernende erfahrungsbasiert zugänglich zu mache
 n?\nDiese Leitfragen verweisen auf den Zusammenhang zwischen dem Know-How 
 der Lehrenden und ihrer Fähigkeit zur Vermittlung dieses Know-Hows\, wobe
 i “Können” und “Können vermitteln” auch unterschiedliche Praktik
 en sind. D.h. im Hin und Her zwischen künstlerischer und kunstdidaktische
 r Expertise sind Übersetzungen notwendig. Gerade wenn prozedurales\, verk
 örpertes und damit nicht-sprachliches\, implizites Wissen (vgl. Polany 20
 16\, Neuweg 2002) leitend ist\, bergen solche Übersetzungen einige Unwäg
 barkeiten\, die im vorgeschlagenen Beitrag genauer betrachtet\, gemeinsam 
 erprobt und diskutiert werden sollen.\nAnhand von konkreten Aufgaben\, die
  ich zunächst selber und dann im Unterricht mit Primarschüler:innen sowi
 e in der Hochschullehre mit Studierenden bearbeitet habe\, gehe ich dem Zu
 sammenspiel zwischen eigenen künstlerischen Erprobungen und der Übersetz
 ung in die eigene Lehrpraxis nach. Dabei nehme ich einerseits eine praxist
 heoretisch fundierte Perspektive ein (vgl. Bader 2019\; Rechwitz 2003\; Sc
 hmidt 2012).\nAndererseits konturiere ich die Übersetzungsleistung zwisch
 en künstlerischem\, gestalterischem “Können” und “Können vermitte
 ln” als fachspezifische Kernpraktik (auch “Core (Teaching) Practice”
  oder “High Leverage Practice”\, vgl. Bader 2025\; Fraefel 2022).\n\nL
 iteratur\nBader\, N. (2025). Mehr als schöne Bilder malen\, Antrittsvorle
 sung\, PHZH\, https://www.youtube.com/watch?v=QzVdf9dF7kg\nBader\, N. (201
 9). Zeichnen – Reden – Zeigen. Wechselwirkungen zwischen Lehr-Lern-Dia
 logen und Gestaltungsprozessen im Kunstunterricht. Kopaed.\nFraefel\, U. (
 2022). Mittels Kernpraktiken zu professionellem Unterrichten. Journal für
  LehrerInnenbildung jlb. Jg. 22\, Heft 3\, 16–29. https://doi.org/doi.or
 g/10.35468/jlb-03-2022-01\nNeuweg\, G. H. (2002). Lehrerhandeln und Lehrer
 bildung im Lichte des Konzepts des impliziten Wissens. Zeitschrift für P
 ädagogik 48\, 10–29.\nPolanyi\, M. (2016). Implizites Wissen. Übersetz
 t von Horst Brühmann. 2. Auflage. Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 543. 
 Suhrkamp.\nReckwitz\, A. (2003). Grundelemente einer Theorie sozialer Prak
 tiken. Eine sozialtheoretische Perspektive. Zeitschrift für Soziologie\, 
 Nr. Jg. 32\, Heft 4\, 282–301.\nSchmidt\, R. (2012). Soziologie der Prak
 tiken. Konzeptionelle Studien und empirische Analysen. Erste Auflage. Suhr
 kamp.
DTSTAMP:20260921T054715Z
LOCATION:KWR Pavillon
SUMMARY:Eigenes künstlerisches Know-How kunstdidaktisch fruchtbar machen 
 – am Beispiel plastischen Gestaltens - Nadia Bader
URL:https://konferenz.abk-stuttgart.de/spot-on/talk/AG3THL/
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