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DESCRIPTION:In diesem hands-on Workshop werden wir mit kleinen ferngesteuer
 ten Rovern arbeiten und deren didaktisches Potential im Übergangsraum zwi
 schen Design\, Kunst und Technik erkunden. Diese Rover habe ich als Teilpr
 ojekt für meine Dissertation mit dem Titel "Das Baukastenparadigma - Bauk
 ästen als Vermittler zwischen Design und Technik" entwickelt. Wie der Tit
 el bereits andeutet\, interessierte mich in meinem praxisgeleiteten PhD-Pr
 ojekt\, wie interdisziplinäre Produktentwicklung gelingender gestaltet we
 rden kann und Disziplingrenzen durchlässiger werden\, ganz im Sinne des B
 ildungsforschers und Mathematikers Papert: „My challenge is not to the s
 overeignty of the intellectual territories but to the restrictions imposed
  on easy movement among them.“ (Papert 2020\, S. 44). Eine Forderung\, d
 ie meines Erachtens nicht nur für einen MINT-Kontext gelten sollte.\n\nIm
  Zentrum meiner Dissertation standen Baukästen als objektbasierte Vermitt
 ler. Diese können als Sammlungen von (re-)kombinierbaren Modulen und Baus
 teinen leicht vielerlei Gestalt annehmen und deshalb immer wieder für neu
 e Aufgaben herangezogen werden. Baukästen ermöglichen es mit Fehlern umz
 ugehen und iterativ zu arbeiten. Funktionierende Aufbauten können außerd
 em als strukturierte Baupläne und Bausätze weitergegeben werden. Für me
 ine PhD-Forschung diente mir die Roverthematik als ein konkreter Anwendung
 sfall\, um eine Lern- und Entwicklungsumgebung mithilfe von Baukästen zu 
 gestalten. Der Arbeit von Papert und Resnick (vgl. Resnick 2020) folgend\,
  habe ich für das bewusste Zusammenstellen von Handlungsmöglichkeiten du
 rch unterstützendes Material und Werkzeuge den Begriff 'ermöglichende In
 frastruktur' vorgeschlagen.\n\nDie Rover basieren daher maßgeblich auf de
 m Lego-Baukastensystem und auf dem Arduino-Ökosystem. Sie sind damit Kong
 lomerate aus verschiedenen technischen Domänen\, deren Zusammenspiel so a
 usgelegt wurde\, dass die Rover in unterschiedlichen spielerischen Kontext
 en eingesetzt werden können. Wie ihre Vorbilder aus der Raumfahrt\, die f
 remde Welten erkunden und neue Perspektiven ermöglichen\, sind die Rover 
 als Erweiterungen menschlicher Präsenz zu sehen.\n\nIn diesem Sinne lädt
  der Workshop zunächst zum Spielen und Erkunden ein. Die Rover sollen abe
 r auch als 'ermöglichenden Infrastruktur' kennengelernt werden. Denn der 
 baukastenbasierte Aufbau ist dazu gedacht\, mit neuen Teilen erweitert und
  für neue Aufgaben ausgestattet zu werden. Ebenso ist erlaubt\, in die be
 stehenden Strukturen der Rover einzugreifen und je nach Aufgabe gewünscht
 e oder benötigte Veränderungen\, beispielsweise in der Programmierung\, 
 herbeizuführen. Erweiterbarkeit und Veränderbarkeit sind die zentralen E
 igenschaften\, um im kreativen Tun Technik erfahrbar und im besten Fall be
 herrschbar zu machen.\n\n\nLiteratur:\nPapert\, Seymour A. (2020). Mindsto
 rms\; Children\, Computers and Powerful Ideas. New York: Basic Books.\nRes
 nick\, Mitchel (2020). Lifelong Kindergarten\; Warum eine kreative Lernkul
 tur im digitalen Zeitalter so wichtig ist. Berlin: Bananenblau.
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LOCATION:FabLab\, Neubau 1
SUMMARY:Play the wild Rover - Sebastian Lotz
URL:https://konferenz.abk-stuttgart.de/spot-on/talk/CCCRBE/
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