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DTSTART:20261009T140000Z
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DESCRIPTION:Sexualität ist ein Konstrukt\, welches sich aus verschiedenen 
 Erfahrungsebenen zusammensetzt. Die Sexualwissenschaft geht bei der Sexuel
 len Entwicklung von den Ebenen der Bedürfnisgeschichte\, Körpergeschicht
 e\, Beziehungsgeschichte und Geschlechtsgeschichte aus. Diese Ebenen wolle
 n erfragen unter welchen Umständen sich die Sexualität entwickelt hat. W
 ie wurden Bedürfnisse im sozialen Umfeld wahrgenommen? Wie wurde Körperl
 ichkeit und Beziehung gelebt? Welchen Raum und welche Flexibilität hat di
 e Idee des Geschlechts und zu welcher Realität und welchen Erfahrungen f
 ühren diese Prägungen?\nDie Auseinandersetzung mit der eigenen oder sozi
 alkonstruierten Sexualität kann zum aktiv selbstbestimmten Leben beitrage
 n und sichere Gemeinschaftsräume gestalten anstatt unbewusste\, angelernt
 e Ideen eines so fragilen Bereiches aufrechtzuerhalten. Gerade im Hinblick
  auf die Problematik der sexualisierten Gewalt\, in privaten Beziehungen w
 ie Partnerschaften aber auch auf institutioneller Ebene zeigt sich die Dri
 nglichkeit einer Thematisierung der Bedeutung und Nutzung der Sexualität.
  Machtverhältnisse halten sich aufrecht durch eine passive\, aber auch ak
 tive Reproduktion\, können durchbrochen werden durch individuelle als auc
 h gemeinschaftliche Beobachtung\, Reflexion und Transformation. Auf instit
 utioneller Ebene kann die Auseinandersetzung hilfreich sein\, um instituti
 onalisierte Macht- und Gewaltverhältnisse zu erforschen\, Dominanzen zu e
 ntlarven und aufzubrechen\, um für ein sichereres Arbeits- und Lernumfeld
  mit Hilfe von Implementierung schützender und advokatorischer Strukturen
  zu sorgen. Ziel ist es\, durch Reflexion aktiv werden zu können und den 
 geteilten Raum konstruktiv mitzugestalten.\n\nKonkret: \nWas bringen wir a
 us der eigenen Historie mit? \nWas wollen wir teilen? \nWorunter leiden wi
 r? \nWie manifestiert sich dieses Leiden in Strukturen? \nWelche Bedingung
 en brauchen wir um gut miteinander leben und lernen zu können? \nWie kön
 nen diese in Umstrukturierung manifestiert werden?\n\nDie sexuelle Bildung
  bietet hierzu verschiedene räumliche Methoden an\, um sich gemeinsam in 
 der Gruppe kennenzulernen und auszutauschen. Mithilfe von Sprache\, Bilder
 n oder eigenem künstlerischem Ausdruck können wir Informationen über un
 s selbst und die anderen erfahren\, abgleichen und erarbeiten\, was auf in
 dividueller\, gesellschaftlicher oder institutioneller Ebene umgesetzt wer
 den will\, kann oder muss.
DTSTAMP:20260921T071735Z
LOCATION:KWR Pavillon
SUMMARY:Innere und äußere Räume verbinden. Mit sexueller Bildung die inn
 eren konstruierten Räume begehen und durch Austausch Transformation schaf
 fen - Alexandra Lederer
URL:https://konferenz.abk-stuttgart.de/spot-on/talk/PEZY8C/
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