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DESCRIPTION:Wie viel Interaktion lässt der architektonische Raum zu\, wie 
 beeinflusst er die Interaktion unter den Akteuren (Studierenden)?\nDie Stu
 dierenden ermitteln Möglichkeiten mit dem architektonischen Raum de-facto
  umzugehen\, weiter vertieft das Projekt eine weitere Auseinandersetzung m
 it built enviroments.\nDie Realität in Schule\, Museum oder anderen Vermi
 ttlungsorten steht vor der Herausforderung mit den Räumen und der Umgebun
 g zusammen zu arbeiten\, die bereits besteht. Das Projekt setzt genau an d
 ieser Schnittstelle an. Wie lässt sich die Vermittlung von Kunst de-facto
  umsetzen unter jeden Umständen\, wenn wir über die herkömmliche Vermit
 tlungsstrukturen hinaus denken? Ziel ist es zu ermitteln: Wie können Lehr
 amtsstudierende vorbereitet werden\, in der Kunstvermittlung zwischen Plan
 ung und Unvorhersehbarem zu agieren? Wie ist der Körper\, der Vermittlung
 sinhalt so wie der Raum also das built enviroment mitzudenken?\nDurch die 
 Kooperation mit dem DikoLL- LapProfil tu-Dortmund bildet die videobasierte
  Forschung zur Interaktion im Raum unsere Basis. Kunstlehramtsstudierende 
 inszenieren Unterrichtssituationen zum Thema Performance\, die anschließe
 nd durch die multimodale Interaktionsanalyse erforscht und interpretiert w
 erden. Ziel ist es\, die Köper und Raum-Interaktion durch die videogestü
 tzte Analyse nachvollziehbar zu machen.\nAusgehend von der zu vermi0elnden
  Kunst\, Performance Art\, welche in der Vermi0lung im schulischen Kontext
  eine geringe Verbreitung findet\, stärkt das Seminar den Kompetenzbereic
 h zu Performance rezipieren. Studierende entwickeln eigene Ideen zu Vermi0
 lungsmethoden und erörtern Schwierigkeiten der differenzsensiblen Vermi0l
 ung zu KünstlerInnen PosiGonen zum Beispiel von Marina Abramovic\, Damien
  Rebgetz\, Anne Imhof\, Willi Dorner\, Lygia Pape\, Ana Mendieta oder den 
 Guerilla Girls. Die Werke verbinden die Auseinandersetzung in unterschiedl
 icher Intensität mit der InterakGonsarchitektur\, Sozialtypographie sowie
  dem InterakGonsraum.\nDie Studierenden untersuchen gezielt die Körper-Po
 siGon und Körper-PosiGonierung\, also die Nutzung von Raum in der Bewegun
 g und in der InterakGon. Sie inszenierten UnterrichtsituaGonen\, in der An
 wesenheit als ein Wir in dem ein Hier und Jetzt entsteht. Nach Hausendorf 
 bezeichnet er die RealisaGon von wir als Situierung (Hausendorf\, 2016). E
 r formulierte die Situierung besteht zunächst in der Herstellung eines ge
 meinsamen Wahrnehmungsraum (Ko-OrienGerung). Der InterakGonsraum ist ferne
 r ein Raum für Bewegung\, indem die Beteiligten sich posiGonieren\, um ei
 ne Ko-OrienGerung herzustellen. Ko-OrienGerung und Ko-Ordinierung dienen d
 er gemeinsamen Bearbeitung und Lösung eines Problems in einer Ko-OperaGon
 . Kunstvermittler sind trotz intensiver Vermittlungsvorbereitung nur bedin
 gt in der Lage\, vorauszuahnen\, wie sich die Vermittlung von Kunst im Fac
 hraum konkret entwickeln wird. „Die Realisierung des vorbereiteten Unter
 richtsentwurfs ist durch die ansatzweise „Autonomie“ interaktiver Proz
 esse und ihrer Mechanismen in vielfacher Weise „gefährdet.“ (Schmitt\
 ,2011\, S.226). Die Kunstvermittlung ist eindeutig geprägt vom Aufbau von
  Strukturen und Ocenheit zur Improvisation. Die de-facto didaktische Quali
 tät und Systematik im Handeln der VermittlerInnen zu erkennen fordert ein
 en analytischen Ansatz\, der interaktive Prozesse und deren Reaktionen erf
 assen kann. Die gebaute Umwelt strukturiert menschliches Verhalten\, beein
 flusst Mobilitätsmuster im architektonischen Raum und wirkt auf soziale (
 Un)gleichheiten ein.\nDas Projekt sucht in der Auseinandersetzung mit der 
 eigenen Lehrpersönlichkeit durch videobasierte Analysen\, eben diese Refl
 ektionsfähigkeit zu fördern\, um [ergänzen].\n\nLiteratur:\nHausendorf\
 , Heiko\, Kesselheim\, Wolfgang\, Schmitt Reinhold (2016)(Hrsg.)\, Interak
 tionsarchitektur\, Sozialtopographie und Interaktionsraum\, Narr Francke A
 ttempto Verlag \, Tübingen.\nPlegge\, Henrike (2023)\,Räume der Kunstver
 mittlung\, Ambivalenzen sichtbarer Vermittlungsräume im Museum für Gegen
 wartskunst und ihre Auswirkungen auf die pädagogische Praxis\, Schriftenr
 eihe Kunst Medien Bildung\, Band 12\, München.\nSchmitt\, Reinhold (2011)
  (Hg.) \,Unterricht ist Interaktion!\, Analysen zur De-facto-Didaktik\, Am
 ades Verlag\, Mannheim.
DTSTAMP:20260921T045410Z
LOCATION:KWR Pavillon
SUMMARY:Interaktionsraum: Kunst - Katja Rabe
URL:https://konferenz.abk-stuttgart.de/spot-on/talk/VNZ3H9/
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