SPOT ON: #Raumpraxis

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Raum ohne Hierarchie. Erfahren – sich vorstellen – darstellen – mitteilen
09.10.2026 , Glaskasten, Neubau 1
Sprache: Deutsch

Persönliche räumliche Erfahrungen in vorgegebenen Situationen sollen anregen zum gemeinsamen kritischen Nachdenken über Raumwirkungen, Raumordnungen und zum eigenen zeichnerischen Verarbeiten des Wahrgenommenen. Davon ausgehend und anhand von audio-visuellen Daten aus einer empirisch-qualitativen Studie erörtern wir, wie Kinder und Jugendliche Raum wahrnehmen, sich vorstellen, darstellen und wir hören, wie sie ihre Erfahrungen und Zeichnungen kommentieren. Die Schüler*innen zeigen, was sie interessiert, welche Bezüge sie zur eigenen Lebenswelt herstellen und welche Modelle der Raumdarstellung sie in ihren Zeichnungen verwenden. Sie erklären und begründen, welche Raumdarstellungsformen sie wählen, ablehnen oder neu entdecken. Anhand der Studie werden Zugangsweisen zu räumlich-visuellen Lehr- Lernprozessen theoriebasiert präsentiert sowie Raumdarstellungs-Modelle mit zeichnerischen Entwicklungstheorien in Beziehung gesetzt und kritisch befragt. Als Konsequenz wird ein neues Förder- und Beurteilungsmodell vorgeschlagen und Einblick in eine exemplarische unterrichtspraktische Umsetzung gegeben.
Ausgehend von diesem aktuellen Lehr-Lernkonzept sind die Teilnehmenden eingeladen, die Thematik zu diskutieren, persönliche diesbezügliche Erfahrungen und Erwartungen auszutauschen.

Edith Glaser-Henzer ist emeritierte Fachdidaktikerin für Kunst & Kunstwissenschaft, Pädagogische Hochschule der FH Nordwestschweiz. Bis 2024 leitete sie die Arbeitsgruppe Kunst & Bild der Schweizer. Ges. für Lehrer:innenbildung SGL. Arbeitsschwerpunkte in Lehre und Forschung sind die Entwicklung und Professionalisierung der Fachdidaktik Kunst sowie Vorstellungsbildung und räumlich-visuelle Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen. (vgl. hap://www.kunstunterricht-projekt.ch/)