Aldir Polymeris [er/ihm/they/them] ist Videokünstler, Performer, Theatermacher und Kunstvermittler. Aldir interessiert sich für Übersetzungsprozesse, die Schaffung gemeinsamer Räume des Austauschs, den kreativen Einsatz digitaler Mittel und die Einbeziehung verschiedener Formen von Wissen und Perspektiven. Gegenwärtig verfolgt Aldir ein Promotionsprojekt im Bereich künstlerischer Forschung, das sich mit Schrift, Sprache und Affekt beschäftigt und autoethnographische Ansätze mit Institutionskritik verbindet.
- BACKROUND CHECK Digitale Raumpraxis als Bildproduktion
Beruflicher Werdegang
Seit 2018 Sozialpädagogin (DHBW Stuttgart)
Seit 2023 Sexualpädagogin (Institut für Sexualpädagogik)
Seit 2025 Systemische Beraterin (Stuttgarter Institut für systemische Familientherapie)
Angehende Sexualberaterin (Institut für Sexualpädagogik)
Seit April 2026: Studentin des Masterstudiengangs “Kritische Diverstitäts- und
Communitystudies” an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin.
Arbeitserfahrung
Schulsozialarbeit (7 Jahre)
Kinder- und Jugendhilfe (4 Jahre)
Geflüchtetenhilfe (1 Jahr)
Sexuelle Bildung (3 Jahre)
- Innere und äußere Räume verbinden. Mit sexueller Bildung die inneren konstruierten Räume begehen und durch Austausch Transformation schaffen
Prof. Andreas Bauer lehrt und leitet zusammen mit Prof. Bastian Epple den Teilstudiengang Intermediales Gestalten (IMG) an der ABK Stuttgart. Sie forschen und lehren zu künstlerischer Produktion mit digitalen und analogen Medien.
Arbeitsschwerpunkte: Auseinandersetzung mit zeitbasierten und räumlichen Phänomenen als künstlerisches Material.
sh|ft ensemble
Das Stuttgarter Produktionskollektiv für multimediale Klangkunst, Schlagzeug und Performance entwickelt multimediale Aufführungsformate aktueller Musik mit dem Ziel, klangliches Erleben durch visuelle, körperliche oder räumliche Konzepte zu erweitern. Darüber hinaus entwickelten und bauten sie ein transportables, Open-Source-Ambisonics-System.
- Klang als Raum — immersive Audio-Architekturen in einem Ambisonic-System Teil 1
- Klang als Raum – immersive Audio-Architekturen in einem Ambisonic-System Teil 2
Angela Stiegler (1987, München) ist bildende Künstlerin und Kunstpädagogin. Sie arbeitet in kollektiven Zusammenhängen mit geteilter Autorinnenschaft in- und außerhalb von Ausstellungsräumen und stellt Situationen her, die manchmal die Form von temporären Denkmälern annehmen. Nach ihrem Studium der Bildhauerei und Kunstpädagogik in München hat sie an der Akademie der Bildenden Künste München und Nürnberg gelehrt. Seit 2025 ist sie künstlerische Leiterin von Der Fahrende Raum.
Fotocredit:
Angela Stiegler, Foto: Guadalupe Arribas, 2025
- Die Kunst des Fahrens - Öffentlichkeiten durch künstlerische Aktionsräume in Parks in München
Dr. Anja Gebauer Negri arbeitet als Wissenschaftlerin, Kunstvermittlerin und Künstlerin. Sie beschäftigt sie sich mit Digitalkultur, Partizipation und kritischer Bildungsarbeit. Sie lehrte und forschte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie ihre Promotion 2021 abschloss. Anschließend arbeitete sie an der Hamburger Kunsthalle und leitete die Abteilung Kunstvermittlung am Museum der Moderne Salzburg. 2025-26 forschte sie als DAAD- Stipendiatin in Singapur am LASALLE College of the Arts in Singapur am PostDoc-Projekt Magic Medium.
- Raumwahrnehmungskonstruktionen
seit 07/2024 Prorektorin für Lehre und künstlerische Praxis an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
seit 2018 Professorin für Grundlagen des Designs und Prototyping an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2009–2018 Professorin für Grundlagen des Gestaltens, Digitale Darstellung und Designtheorie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg
seit 2004 diverse Lehraufträge/Gastdozeturen u. a. am Indian Institute of Technology, Guwahati, Indien (Design), Bauhausuniversität Weimar (Produktdesign), Hochschule München (Industriedesign, Maschinenbau, Digital Technology Entrepreneurship)
seit 2002 selbstständige Designerin und Beraterin in München
2001–2002 Angestellte Industrie-Designerin bei der Gaggenau Hausgeräte GmbH, München
1998–2001 Angestellte Industrie-Designerin bei der Siemens Design und Messe GmbH, München
- Architektur- und Designlehre an der ABK
Anne Strauss arbeitet zurzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen sowie als Lehrerin für Kunst und Philosophie an einem Dortmunder Gymnasium.
In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit dem Verhältnis von Macht- und Diskursstrukturen und den epistemischen Potenzialen künstlerischer Praxis. Ihre Kunstpraxis ist zeichnerisch-konzeptuell und dient vorwiegend der Annäherung an abstrakte Zusammenhänge.
- Zwischenräume bespielen – Mikrointerventionen in Bildungsinstitutionen
Prof. Bastian Epple lehrt und leitet zusammen mit Prof. Andreas Bauer den Teilstudiengang Intermediales Gestalten (IMG) an der ABK Stuttgart. Sie forschen und lehren zu künstlerischer Produktion mit digitalen und analogen Medien.
Arbeitsschwerpunkte: Auseinandersetzung mit zeitbasierten und räumlichen Phänomenen als künstlerisches Material.
sh|ft ensemble
Das Stuttgarter Produktionskollektiv für multimediale Klangkunst, Schlagzeug und Performance entwickelt multimediale Aufführungsformate aktueller Musik mit dem Ziel, klangliches Erleben durch visuelle, körperliche oder räumliche Konzepte zu erweitern. Darüber hinaus entwickelten und bauten sie ein transportables, Open-Source-Ambisonics-System.
- Klang als Raum — immersive Audio-Architekturen in einem Ambisonic-System Teil 1
- Klang als Raum – immersive Audio-Architekturen in einem Ambisonic-System Teil 2
Carmen Westermeier ist transdisziplinäre Künstlerin und Researcher. Sie lebt und arbeitet in Stuttgart. In ihrer Arbeit widmet sie sich im Wesentlichen der feministischen Epistemologie und verfolgt eine körper-politische, künstlerische Praxis. Bisher hat sie sich in ihrer Arbeit vor allem von einem forschend-kritischen Habitus leiten lassen, den sie
innerhalb der neuen Medien, der Fotografie, Video oder in Form von Installationen und Performance Kunst verfolgt.
Gezeigt wurden ihre Werke bereits in der CFA Berlin, im Kunstpalais Erlangen, im Cultural Transit, bei der Biennale der jungen Künste in Mulhouse, Frankreich oder im Hangar, Barcelona. Sie studierte Kunstpädagogik und freie Kunst an der Akademie in Nürnberg und Medienkunst an der HfG Karlsruhe. Seit 2022 ist sie akademische Mitarbeiterin an der ABK Stuttgart im Bereich der Kunstdidaktik.
- A Praise for TechnoGaia
Carolin Dreinemann ist seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunstpädagogik und -didaktik der Universität Potsdam und seit 2025 Knowledge Brokerin für das Fach Kunst im Kompetenzverbund lernen:digital (BMBFSFJ). Mit einem Hintergrund u.a. in (Innen-)Architektur, Philosophie, Germanistik und Kunst forscht sie an der interdisziplinären Schnittstelle von Mensch und Raum, insb. dem gebauten Raum. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Baukultureller Bildung aus kunstpädagogischer Perspektive.
- Hands on – Minds on – Futures on. Ein Kartenspiel zur spekulativen Aushandlung urbaner Zukunftsräume
Christiane Brohl (Dr. phil.) ist Kunstpädagogin und seit 2018 Lektorin für Kunstpädagogik an der Universität Bremen. 2023/24 vertrat sie die Professur für Kunstdidaktik an der Universität der Künste Berlin. Sie konzipierte und leitete die Forschungslabore Connected by water (2024) und Re_Connected by water (2025), Re_Connected by water II (Bremen 2026), welche durch das BIP-Erasmus gefördert wurden. Ihre Schwerpunkte sind: künstlerische Forschung, künstlerische Forschungslabore (K.LAB), Grundlagenforschung, Lernen in einer postdigitalen Kultur, Kunstvermittlung in Museen, Hochschuldidaktik, kritisches Kartieren im öffentlichen Raum.
- Kritisches Kartieren als Praxis künstlerischer Forschung. Aufdecken unsichtbarer (Ge)Schichten im Stadtraum Stuttgarts
Edith Glaser-Henzer ist emeritierte Fachdidaktikerin für Kunst & Kunstwissenschaft, Pädagogische Hochschule der FH Nordwestschweiz. Bis 2024 leitete sie die Arbeitsgruppe Kunst & Bild der Schweizer. Ges. für Lehrer:innenbildung SGL. Arbeitsschwerpunkte in Lehre und Forschung sind die Entwicklung und Professionalisierung der Fachdidaktik Kunst sowie Vorstellungsbildung und räumlich-visuelle Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen. (vgl. hap://www.kunstunterricht-projekt.ch/)
- Raum ohne Hierarchie. Erfahren – sich vorstellen – darstellen – mitteilen
AOR Eric Henzler hat seit 2023 die Ratsstelle für Fachdidaktik und Bildungswissenschaften an der ABK Stuttgart inne. Zuvor war er Kunst- und Beratungslehrer an Beruflichen und allgemein bildenden Gymnasien in und um Stuttgart.
Er hat an der Uni Tübingen und der ABK Stuttgart studiert und an der Edinburgh College of Art einen M.F.A. im interdisziplinären Research-Programm Art, Space and Nature erworben. Seine Kindheit hat er auf drei verschiedenen Kontinenten verbracht. Schwerpunkt seiner Tätigkeit an der ABK ist die Koordinierung der Kooperation mit Gymnasien, künstlerisch und wissenschaftlich beschäftigt er sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung.
- Moderierter Austausch zu den Impulsvorträgen
Eva Chen ist Szenografin, Kunstvermittlerin, Doktorandin im kooperativen Doktoratsprogramm Fachdidaktik der Pädagogischen Hochschule Schwyz und der Universität Zürich. In ihrer Dissertation erforscht sie, wie baukulturelle Bildung durch künstlerisch-vermittelnde Zugänge als ästhetische Diskurspraxis entworfen und praktiziert werden kann.
- Raum erkunden, verhandeln, sichtbar machen
Prof. Dr. Eva-Maria Seng ist seit 06/2024 Rektorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
- Grußworte
Fatma Kargin-Zahn verwaltet seit Oktober 2025 die Professur Kunst und ihre Didaktik an der Leuphana Universität, wo sie zuvor als Dozentin und Fachkoordinatorin tätig war. Von 2020 bis 2024 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW tätig und hatte diverse Lehraufträge in Deutschland und in der Schweiz. Ihre Doktorarbeit mit dem Titel »Rollenbildung. Zu responsiv-performativen Dimensionen der Erfahrung künstlerischer Installationen« ist im Februar 2026 im transcript Verlag erschienen.
- Bildungsräume zwischen Materialität und Performativität
Gila Kolb ist seit Mai 2026 Professorin für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der Universität Bremen. Zuvor leitete sie die Forschungsprofessur Fachdidaktik der Künste an der Pädagogischen Hochschule Schwyz. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Zeichnen können im Kunstunterricht,
Strategien und agency von Kunstvermittler*innen, Verlernen, Nachhal-tigkeit in der ästhetischen Bildung, Bedingungen postdigitaler Kunstpädagogik.
- Raum erkunden, verhandeln, sichtbar machen
Guida Miranda (*1992, Lissabon) lebt in München und arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und
Kunstpädagogik. Sie studierte Freie Malerei in Lissabon und Freie Kunst an der Akademie der
Bildenden Künste München und absolviert ein Masterstudium in Erziehungswissenschaften. Seit
2020 arbeitet sie mit Kindern und Jugendlichen in schulischen und musealen Kontexten und ist seit
2025 künstlerische Mitarbeiterin bei Der Fahrende Raum sowie Begleiterin im Fahrradkino-Projekt
Ciné Veló Cité.
- Die Kunst des Fahrens - Öffentlichkeiten durch künstlerische Aktionsräume in Parks in München
Isabell [Bella] Baldermann [sie/ihr] ist Kunstvermittlerin und -pädagogin. In Theorie und Praxis widmet sie sich v.a. kritischer Kunstvermittlung, zeitgenössischer und avantgardistischer Kunst sowie der Demokratiebildung. Seit 2021 ist sie in diversen Kontexten als Vermittlerin unterwegs. Ab 2023 in der Hochschullehre aktiv, wurde sie 2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der neuen Professur für Kunstpädagogik der TU Dresden.
- BACKROUND CHECK Digitale Raumpraxis als Bildproduktion
Johanna Tewes (Dr. phil.) ist Professorin für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften an der ABK Stuttgart. Nach ihrer Promotion zu machtkritischen Fragen in der Fachgeschichte war sie u.a. als Gastprofessorin für Kunstdidaktik an der Kunstakademie Münster tätig. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: kollaborative Forschungs- und Schreibpraxen im Kontext von Transformationsprozessen, Artistic Research in der kunstpädagogischen Wissensproduktion sowie Phänomene postdigitaler (Bild-)Kulturen.
- Eröffnung
- Einschreiben, Umschreiben, Aushandeln. Schrift als Praxis räumlicher Transformation
- Moderierter Austausch zu den Impulsvorträgen
Katharina Brönnecke (Prof. Dr.) ist promovierte Kunstpädagogin und vertritt die Professur für Kunstdidaktik (ISS/Gym) an der Universität der Künste Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ästhetisch forschendes Handeln in und mit digitalen und sozialen Medien, Künstlerische Forschung sowie transkulturelle Kunstvermittlung. In interdisziplinären Forschungsprojekten fragt sie nach identitätsbildenden Narrativen im künstlerisch-kommunikativen Handeln sowie nach jugendkulturellen, performativen Handlungspraxen.
- Hands on – Minds on – Futures on. Ein Kartenspiel zur spekulativen Aushandlung urbaner Zukunftsräume
09.08.1986 in Moers, Verheiratet, drei Kinder (2018, Zwillinge 2020), www.katjarabe.com
05.2025 Wiss. Mitarbeiterin (Kunstdidaktik), Tu-Dortmund mit Promotionsvorhaben
10.2024 – 05.2025 Anstellung Maria Montessori Gesamtschule Düsseldorf
05.2023 - 10.2024 2. Staatsexamen, Referendariat Annette von A.D. Gymnasium, Düsseldorf
10.2013 - 02.2023 Kunststudium BA/MA Einzelfach Lehramt Gym/Ge Universität Duisburg/Essen
08.2007 - 08.2010 Ausb. Maskenbildnerin Deutschen Oper am Rhein, B.Staatz
- Interaktionsraum: Kunst
Lea Weniger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsprofessur für Fachdidaktik der Künste und Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Schwyz. Sie forscht und publiziert im Schwerpunkt Kindheit und Raum und beschäftigt sich aktuell mit Fragen zu Erfahrungs- und Handlungsräumen von Kindern und Jugendlichen im gebauten und gestalteten Raum.
- Raum erkunden, verhandeln, sichtbar machen
Lennart Krauß ist akademischer Mitarbeiter im Fachbereich Fachdidaktik Kunst und Bildungswissenschaften an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Er forscht zu essayistischen Bildungsräumen und beschäftigt sich im Rahmen seiner Lehre mit den Hintergründen von Diskriminierung und den Potentialen der Kunstpädagogik.
- Bildungsräume zwischen Materialität und Performativität
Lenny Liebig (M.Ed.) ist Studienrat für die Fächer Deutsch und Kunst an der Janusz Korczak-Gesamtschule Gütersloh und Doktorand an der Kunstakademie Münster. Er untersucht Rauminterventionen als ästhetisch-transformative Praxis im kunstpädagogischen Feld. 2024 wurde er mit dem deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet. Er veröffentlichte in „BDK Mitteilungen“ (2021,2024) und im Tagungsband „Stabiles Zittern. Transformative Praktiken in Art Education“ (2026). Von 2015-2021 war er Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung.
- Ein Kunstpavillon als Möglichkeitsraum: Reflexionen einer ästhetisch-transformativen Praxis
Lukas Sonnemann, Gastprofessor ISSGym UdK Berlin (Sommersemester 2026) und seit 2024 wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Osnabrück. Promotion 2026 "Das Bildliche als Passage — Zwischenbildliche Erfahrungen im Medium Ausstellung" an der Universität Hamburg.
Arbeitsschwerpunkte: phänomenologische Bild- und Medientheorie, Kunstpädagogik und Bildungstheorie, sowie qualitative Methoden und Methodologien.
- Ästhetische Situierungen: Konstellation und Raumbildung nach dem "Curatorial Turn in der Kunstpädagogik"
Magdalena Eckes (Dr. phil.) ist Professorin für Kunstpädagogik an der Universität Siegen. Zuvor war sie Professorin für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: analoge und digitale (Kultur-)techniken im kunstpraktischen Lehren und Lernen, epistemologische Begründungszusammenhänge für kunstpädagogische Praxis; (implizite) Kanonisierungsprozesse in Unterrichtspraxis und -theorie.
- Zwischenräume bespielen – Mikrointerventionen in Bildungsinstitutionen
Nadia Bader (Dr. phil.) ist Professorin für Didaktik Kunst und Design an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Untersuchung von Lehr-Lern- Prozessen in kunstpädagogischen Kontexten vor praxistheoretischem Hintergrund; Erforschung und Entwicklung von Kanonalternativen im Kunstunterricht; Erkenntnis- und Vermittlungspotentiale des Visuellen in Forschung und Bildung; Fachliche sowie fachdidaktische Perspektivierung von “Core Practices” (angehender) Lehrpersonen.
- Eigenes künstlerisches Know-How kunstdidaktisch fruchtbar machen – am Beispiel plastischen Gestaltens
Niklas Washausen ist seit 2026 wiss. Mitarbeiter der Hochschuldidaktik an der Hochschule Neubrandenburg im Projekt “QLeVer - Lehre vernetzt”. Zuvor arbeitete er am Lehrstuhl für Kunstpädagogik und -didaktik der Universität Potsdam innerhalb des Projektes "DigiProSMK" zu Körperlichkeit im Kontext digitaler Medienkulturen. Er ist Vorstandsmitglied im BBK M-V.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Ausloten der Bildungspotenziale des Glitches hin zu einer investigativ-reflexiven Glitch-Didaktik.
- Hands on – Minds on – Futures on. Ein Kartenspiel zur spekulativen Aushandlung urbaner Zukunftsräume
Notburga Karl, Professorin und Lehrstuhlinhaberin KunstPädagogik an der Akademie der Bildenden Künste München.
- Klassenräume der Akademie als Diskursräume aufgreifen – ein physisches Curriculum
1991-1998 English, Kunstgeschichte und BWL an der Universität Stuttgart
1992-1998 Kunsterziehung an der ABK
1994/95 Fine Arts an der Southern Oregon University
1995 Master of Arts in Fine and Performing Arts
1998-1999 Aufbaustudium Malerei an der ABK
1998-2002 Lehrauftrag: Aufbau der Medienwerkstatt Kunst an der ABK
2000-2002 Referendariat
seit 2002 KTL in der Medienwerkstatt Freie Kunst an der ABK
seit 2006 visiting faculty Aufenthalte an zahlreichen europäischen Hochschulen
- Deine Zeichnung betritt den Raum. KI basierte augmented reality Szenen mit Bleistift
Rafale Rychlik ist Akademischer Mitarbeiter in der Klasse für Wohnbau, Grundlagen und Entwerfen an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
- Raum für Spekulation / Recht auf Hoffnung
SARAH MARIA SERVE absolvierte ihr Architekturstudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Dort schloss sie 2025 mit der Masterarbeit „Körper Wissen Wäre Macht“ ab, für die sie mit dem Akademiepreis ausgezeichnet wurde. Zuvor studierte sie Psychologie an der Universität von Amsterdam sowie Architektur im Bachelor an der Universität Stuttgart. Ein bedeutender Teil ihrer künstlerischen Praxis ist der performative Dialog zwischen Körper und Raum, bei dem sie ihren eigenen Körper als Werkzeug und Ausdrucksmittel politischer (Re-)Aktion einsetzt. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch einen multimedialen Ansatz aus, wobei die Zusammenarbeit mit anderen Künstler:innen eine tragende Rolle spielt.
- Raum für Spekulation / Recht auf Hoffnung
Dr. Sebastian Lotz ist Künstlerisch-technischer Lehrer für das ABK FAB LAB sowie die Werkstatt für Prototypenbau (Metall) in der Fachgruppe Architektur.
- Play the wild Rover
Sophie Schmidt ist Künstlerin, Mitglied des Opernkollektivs DIVA (zusammen mit Nikolai Gümbel, Samuel Fischer-Glaser, Angela Stiegler, gegründet 2020) und derzeit künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl KunstPädagogik, den Notburga Karl als Professorin der Akademie der Bildenden Künste, München, innehat.
- Klassenräume der Akademie als Diskursräume aufgreifen – ein physisches Curriculum
Ursula Rogg initiiert Prozesse, in denen Menschen die Möglichkeit der Veränderung erfahren. Mittels künstlerischer Praktiken und dokumentarischer Verfahren entsteht Material, das Rogg sammelt und formt, bis es in der Schulentwicklung, der Transformation im Studium oder im Community-building sein aktivierendes Potenzial entwickelt.
Prof. Dr. Ursula Rogg leitet an der Akademie der Bildenden Künste die Klasse für Kunstpädagogik im Quereinstieg. Sie schreibt, macht Audiostücke und manchmal Performances.
»Ursula Rogg ist Spezialistin dafür „…den Menschen die Wunder zeigen, die sie selbst vollbringen können.« (Eva Sturm)
- Rettung ins Reale. Zeugnisse räumlich-relationalen Handelns in verstörender Zeit
Veronika Schneider (1991 in Berlin) ist Künstlerin und Kunstpädagogin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit dem offenen Zustand der Ahnungslosigkeit als einem Raum, in dem Austausch und Begegnung möglich werden.
Ihr künstlerisches Schaffen versteht sie sowohl als soziale Praxis als auch in den Medien Installation, Zeichnung und Malerei.
Derzeit leitet sie in Konstanz das Projekt „Begegnungsort Kulturkiosk Schranke“, das sich mit Fragen von Konflikt, Teilhabe und der Arbeit mit Jugendlichen im öffentlichen Raum auseinandersetzt.
Veronika Schneider lebt und arbeitet in Konstanz und Stuttgart. Nach einem Designstudium in Bozen studierte sie Kunst, Kunstpädagogik und Intermediales Gestalten an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Sie ist Teil des Künstlerinnenkollektivs „Eine Unterhaltung im Freien“. Ihre Arbeit wurden international ausgestellt und mit Preisen sowie Residencies ausgezeichnet.
- Zwischen Schule und Straße: ein Kiosk ︵ Aneignungsorientierte Teilhabe am Kulturkiosk Schranke in Konstanz